Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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meiner eigenen Erfahrung; doch ſetzte ich eine leiſe Hoffnung auf jenes Elixir, von dem vorhin geſprochen ward

Ha, das Elixir! rief der Greis lebhaft. Es wird uns wenigſtens Gewißheit geben! Herr Prior, ſagt mir, wo iſt die Zelle des Unglücklichen, der einſt mein Schüler war? In einem Wandſchrank derſelben ſoll es ſich befinden.

Ich werde Euch führen, wenn Se. biſchöfliche Gna⸗ den es geſtatten! erwiederte dieſer zaghaft.

Der Biſchof gab durch ein Zeichen ſeine Genehmigung zu erkennen und alsbald ſtieg der Prior mit Jenem die Lei⸗ ter zu der Oeffnung in der Decke hinan, von wo man in die bezeichneten Zellen gelangen konnte.

4.

Schon während der Zeit, als der greiſe Pignetti davon redete, welche Abſichten er in Betreff ſeines ehemaligen Schü⸗ lers einſt hegte, hatten ſich die Mitglieder des Rathes, welche ohnehin von jener Erzählung nicht viel verſtanden, auf einen Wink ihres Oberhauptes in eine Ecke des Gemachs zurück⸗ gezogen und hier leiſe aber eifrig mit einander geſprochen. Stroband hatte ſich jedoch nicht zu ihnen geſellt; in trübes Sinnen verſenkt, ſtand er nach Rycke's, des früheren Bür⸗ germeiſters Entfernung an einem Pfeiler des Kamins, und nur hin und wieder ſtreifte ſein verdüſterter Blick über die Anweſenden.

Die Aufmerkſamkeit des Biſchofs und ſeiner Geiſtlichen war zu ſehr auf die eben geſchilderten Vorgänge und die bei denſelben betheiligten Perſonen gerichtet geweſen, als daß man auf jene leiſe Unterredung beſonders geachtet hätte.

Als jetzt durch die Entfernung des gelehrten Greiſes und des Priors ein Stillſchweigen unter den übrigen An⸗