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dermann, wie ihn das Volk, der Zauberer, wie ihn Boytin, der böſe Dämon, wie ihn Ottokar nannte— in der letzten der drei Zellen, die ihm im Kloſter der Schwarzen Brüder zu Kölln eingeräumt waren. In dieſer Zelle war während der Zeit, wo wir ihn zuletzt darin ſahen, eine große Ver⸗ änderung vorgegangen. Die Büchergeſtelle, welche die Wände deſſelben bedeckten, waren ihres in damaliger Zeit ungemein koſtbaren Inhalts entleert; von den Geſimſen, dem Tiſche und dem Fußboden waren die ſeltſamen Apparate und Prã⸗ parate verſchwunden, und von Allem, was dieſe Zelle ſonſt Ungewöhnliches aufzuweiſen hatte, war keine Spur mehr zu finden. Dagegen war die daneben belegene zweite Zelle, welche ſonſt nur die nackten Wände zeigte, angefüllt mit mächtigen, wohl verwahrten Kiſten und Koffern, welche augen⸗ ſcheinlich Alles das in ſich bargen, was in der dritten Zelle vermißt ward. Nur die erſte der drei Zellen, in die man unmittelbar vom Korridor aus gelangte und deren Ausſtat⸗ tung ſich nicht von der der andern Zellen im Kloſter unter⸗ ſchied, war unverändert geblieben. Es hatte den Anſchein, als ſei von Pignetti ein Verlaſſen ſeines bisherigen Wohn⸗ ortes beabſichtigt.
Pignetti ſelber finden wir— wie bereits geſagt— in jener dritten Zelle. Auch mit ihm ſchien eine Veränderung vorgegangen zu ſein, die ſich wenigſtens in äußerlichen Zei⸗ chen an ihm offenbarte. Sein Gang, als er im jetzt leeren Gemach auf und ab ſchritt, war nicht mehr ſo feſt und ſicher, ſeine Haltung nicht mehr ſo ſtolz und aufrecht wie früher; vielmehr deuteten die nach vorn gebogenen Schultern, der etwas eingezogene Hals und die häufigen unwillürlichen Bewegungen ſeiner Hände nach einer Stelle ſeiner Bruſt darauf hin, daß ein heftiger körperlicher Schmerz ihn quälte,
deſſen laute Kundgebungen nur die gewaltige Willenskraft⸗
des Leidenden unterdrückte;— Peter hatte es bei jenem Zuſammentreffen in Klara's Gefängniß ſehr ernſtlich ge⸗
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