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neeeene, Blicke durchforſchten das Halbdunkel des Gemachs, als ſuch⸗ ten ſie die Gerufenen.
— Auch die Hölle vermag mir nicht zu rathen! ſprach er nach einiger Zeit, als der Eindruck, den ſeine eigenen Worte auf ihn gemacht, allmälig entſchwunden war.
Doch ja— ja— ſie ſendet mir ja ihre Hülfe! fuhr er plötzlich auf. Dieſer Gedanke— nur von ihr kann er kommen, ihrem tiefſten Grunde muß er entſtiegen ſein, da achttägiges Sinnen mich ihn nicht finden ließ! O, habe Dank, Dank! Du aber, elendes Werkzeug, welches ſich ver⸗ maß, ſich wider ſeinen Meiſter zu empören, während doch das Zwickern meiner Augenlider es hätte zermalmen können, Du erzittere vor der Rache deſſen, den Deine Widerſpen⸗ ſtigkeit im Gefühle ſeiner Ohnmacht erzittern ließ! Du ſollſt mir fortan als Sklavin dienen, nicht wie bisher in Ohn⸗ macht und Willenloſigkeit, ſondern unter Heulen und Zähne⸗ klappen! Zittre, zittre!.
Pignetti war in dieſem Augenblicke nicht mehr Pignetti. Die ſtolze, faſt majeſtätiſche Ruhe, die er ſonſt in ſeinem Aeußern zur Schau trug, war bis auf die letzte Spur ver⸗ ſchwunden; ſeine Augen funkelten in unheimlicher Wildheit, ſeine ſonſt tief klingende Stimme glich dem Geziſch der Schlange, als er jene Drohungen ausſtieß, und aus ſeinen Zügen ſprach teufliſche Bosheit. Abſchreckend häßlich, wie das verderben⸗ ſpeiende Gewürm der giftigen Sümpfe, war ſeine ganze Er⸗ ſcheinung. Er war entſetzlich anzuſchauen.
Draußen verkündeten die Thurmglocken in langſamen Schlägen die zehnte Stunde.
Wir verlaſſen jetzt Pignetti's Zellen, doch damit nicht die Kloſtergebäude der Schwarzen Brüder, deren Ringmauern gar Vieles umſchloſſen, von dem nur zwei Bewohner dieſer Gebäude wußten, die andern aber auch nicht die entfernteſte


