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Der Mönch ſprach jetzt einige Worte im bittenden Tone zu dem Knechte. Dieſer bedachte ſich kurze Zeit und gab dann ſeine Zuſtimmung zu erkennen. Jetzt ſtieg der Mönch von dem Karren, und während der Knecht das Fuhrwerk in langſamem Schritte zum Köpenicker Thore hinaus und auf die Landſtraße nach Sachſen führte, ſchlug jener den Weg über den Hundemarkt nach der Brüderſtraße ein, wo er in Ottokars Haus trat.
Dieſer hatte heute zum erſten Male ſein Lager verlaſ⸗ ſen und ſaß eben mit Lisbeth und Peter— welcher Letztere bereits ſeine Dienerkleidung abgelegt hatte— beim einfachen Frühmahl, als der Mönch erſchien. Man begrüßte ihn von allen Seiten als einen lieben Bekannten und Freund. Er freute ſich herzlich, den jungen Mann ſo wohl zu finden; doch die freundliche Einladung, am Mahle Theil zu nehmen, ſchlug er aus.
— Ich bin gekommen, von Euch Abſchied zu nehmen, ſagte er, und obwohl ich mich dadurch einer Pflichtverletzung ſchuldig mache— denn der Befehl meines Oberen lautet dahin, mich ungeſäumt nach Prag zu dem hochwürdigſten Provinzial unſeres Ordens zu begeben— ſo denke ich doch, daß mir der liebe Gott dieſe kleine Uebertretung nicht allzu hoch anrechnen wird. Wäre lieber hier geblieben, wo es eigentlich Wichtigeres für mich zu thun giebt; aber Unter⸗ werfung unter den Willen der Oberen iſt die erſte Pflicht der Ordensglieder, und ich kann auch mit dieſer gelinden Buße wohl zufrieden ſein.
— Wir werden Euch doch bald wiederſehen? fragte Ottokar. Denn hoffentlich werdet Ihr uns nicht auf immer verlaſſen?
— Ich hoffe und wünſche das Erſtere! gab der Mönch zur Antwort. Doch iſt's leicht möglich, daß mich der hoch⸗ würdigſte Prälat des hohen Glückes würdigt, mich nach Rom
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