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— Der Mann will alſo den Namen, den mein Sohn jetzt führt, der nach ſeiner Ausſage in den Mauern dieſer Städte weilt, nicht anders nennen, es ſei denn, daß der geforderte Lohn ihm im Voraus werde— iſt's nicht ſo, Nikolas?
— Ja, Herr, ſo ſagten wenigſtens die beiden Leute, die Du nach ihm ausgeſandt, erwiederte der Gefragte. Doch willſt Du nicht daran denken, wie wir Roswitha aus dem Kerker befreien?
Oſiris ſchwieg eine Zeit lang.
— Höre, Nikolas, ich will Dir einen hohen Beweis meines Zutrauens geben, ſagte er endlich.
— Sprich Deinen Willen aus, Herr, verſetzte Nikolas, und befiehlſt Du mir, ganz allein die Burg zu Poſtamp mit bewaffneter Hand zu erſtürmen— ich werde mich deß nicht weigern.
— Ich darf Berlin nicht verlaſſen, jetzt wenigſtens nicht, nahm Oſiris das Wort. Daher will ich Dir den niemand weiter als mir bekannten Ort bezeichnen, wo meine Schätze verborgen liegen. Davon magſt Du ſo viel nehmen, wie nur immer nöthig iſt, dem Fremden ſein Geheimniß abzu⸗ kaufen, und dann— iſt dies geſchehen— ſchnell wieder hierher zurückkehren.
— Es kommen Leute, Herr; wollen wir nicht in un⸗ ſerer Sprache mit einander reden? fragte Nikolas in flüſtern⸗ dem Tone weiter.
— Nein, das würde die Aufmerkſamkeit der Vorüber⸗ gehenden auf uns ziehen, entgegnete Oſiris. Doch wollen wir uns in eine leere Kapelle begeben, die wir jetzt wohl finden werden. Haſt Du nun dieſen meinen Auftrag be⸗ wirkt, Nikolas, dann ſoll's auch der Roswitha gelten.
Mehr konnte der Mönch von dem Geſpräch der Beiden
Die ſchwarzen Brüder. II. 17


