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meiner Macht, es iſt vielmehr ein geheimer Zug meines Her⸗ zens, der unwiderſtehlich mich antrieb, ſo zu handeln, wie ich eben handelte, und das ſchon vom erſten Augenblick an, wo ich ihn kennen lernte!
— Das glaube ich gern, denn ging es mir nicht ganz ebenſo mit Euch? verſetzte Peter. Es zog mich zu Euch hin mit aller Macht, faſt ebenſo wie zu meiner Lieſel; und nach dem Mädel waret Ihr mir der erſte, das iſt gewißlich wahr!
— Und gern erkenne ich ihn als Deinen Bruder an, wenn ich ihm auch nicht dieſelben Rechte gleich Dir einzu⸗ räumen vermag, ſprach Boytin lächelnd, zu Ottokar gewandt. Ihm ſitzt das Herz— ich weiß es— auf dem rechten Fleck, und ſolche Leute können wir juſt brauchen, vorausgeſetzt, daß er ſeine Treue auch als Bruder und Freund bewährt, wie er's als Diener gethan.
— Verſucht es, lieber Herr, ſagte Peter zu Boytin; und Ihr ſollt ſehen—
— Ich glaube Dir's auch ohne dieſe Probe! lachte Boytin. Doch da mein Sohn Dich ſeinen Bruder nennt, ſo will die Dienerkleidung nicht für Dich ſich ſchicken. Otto⸗ kar mag daher für andere ſorgen— für Bürgerkleidung, meine ich. Und was Dein künftig Brod anlagt, ſo wird ſich wohl für Dich ein Amt im Dienſte des Landesherrn finden, dem Du gewachſen biſt und das Dich und die Dei⸗ nigen ernährt— darauf verlaſſe Dich!
— Wahrlich, nie hätte ich gedacht, daß außer meiner Lieſel und Meiſter Trennert es noch mehr ſo gute Leute in den beiden Städten giebt! rief Peter, dankbar im Kreiſe der Anweſenden umherblickend. Auch Euch, Herr Pater, meine ich mit meinen Worten, denn ohne Euch— wer weiß, wie's jetzt mit uns ſtände!
— Die Zeit iſt da, ich muß Euch jetzt verlaſſen; am


