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daß Ihr nicht dafür könnt! Wohl oft ſchon habe ich da⸗ von erzählen hören, daß manche Leute ſich für irdiſche Glücks⸗ güter dem Teufel verſchreiben, und daß dieſe Glücksgüter, die vielmehr Höllengüter ſind, ſich auf Kind und Kindes⸗ kind vererben, bis endlich die Zeit des Paktes abgelaufen iſt, und wen's dann gerade trifft, der muß dafür hinab. Ich habe in Böhmen, als ich noch ein Knabe war, eine ähnliche Geſchichte ſelbſt erlebt. Mir kam's ſchon vorhin ſeltſam vor, als Ihr mir ſagtet, daß Ihr nur Verwalter Eurer Güter wäret, die, ſowie alle Welt, auch Ihr zum Oefteren vor meinen Ohren Euer Eigenthum genannt; doch dachte ich mir weiter nichts dabei, bis plötzlich mir die Er⸗ ſcheinung einfiel, die ich heute in der Frühe des Morgens gehabt, und die mit dem, was uns die Bürgerfrau erzählte, in nahem Zuſammenhange ſteht. Es meldete ſich nämlich Einer— der Leibhaftige wird's wohl ſelbſt geweſen ſein— „vor Eurem Hauſe und übergab mir etwas für Euch. Zwar graute mir vor ihm, als ich aber ſah, daß er der Mah⸗ nung der Betglocke willig folgte, ſo nahm ich's an; doch iſt der Teufel voller Lug und Trug, wenn's gilt, eine arme Seele zu erhaſchen, und hat wohl nur gethan, als ob er bete, um mich zu täuſchen. Mir konnte übrigens das Ding nichts anhaben, denn ich beſprengte es alsbald mit geweih⸗ tem Waſſer; Euch aber, lieber Herr, Euch wird es ſchaden, denn ſicherlich iſt es der abgelaufene Pakt, den Euch der Böſe ſchlau überſendet, und wenn Ihr ihn annehmet, ſo ſeid Ihr ein Kind des Todes. Ihr werdet's mir glauben, denn aus Euren Worten muß ich ſchließen, daß Ihr ſehr gut wißt, wie dieſer Höllenpakt bald abgelaufen iſt. Gott will nicht Euren Untergang, darum wußte er es zu verhindern, daß ich Euch nicht früher davon ſagte und das Empfangene Euch übergab! Mein Rath iſt nun, Ihr rührt das Ding nicht an, entſaget Euch, bevor die Zeit um iſt, des aus ſol⸗ chem ſündhaften Vertrag herrührenden Eigenthums und über⸗


