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chen will, ihn alſobald nach deſſen Zelt zu führen. Seid Ihr's nun, der ihn ſprechen will, ſo folgt mir.
— Wer iſt Euer Befehlshaber? fragte Ottokar.
— Der kurfürſtliche Kammermeiſter Ritter Georg von Waldenfels.
Ottokar kannte den Ritter ſehr wohl, denn dieſer war längere Zeit Befehlshaber des Hohen Hauſes zu Berlin ge⸗ weſen und hatte ſich durch Biederkeit und Freundlichkeit ſehr beliebt bei den Bürgern gemacht. Er entſchloß ſich mit die⸗ ſem ſelbſt zu ſprechen. Doch wollte er für jeden Fall ſei⸗ nen Diener mit genauen Nachrichten zurückſenden.
— Habt Ihr nur dies eine Lager oder iſt irgendwo noch eines oder mehrere aufgeſchlagen? fragte er daher.
— Weiß nicht, Herr, gab der Rottmeiſter zur Antwort.
— So wißt Ihr auch wohl nicht, zu welchem Zwecke Ihr ausgezogen ſeid?
— Zum Henker mit Euren Fragen! rief der Kriegs⸗ mann verdrießlich. Lägen wir in offener Fehde, würde ich Euch für einen Kundſchafter halten. Aber um einen kurfürſt⸗ lichen Rottmeiſter auszuforſchen, hättet Ihr das Ding anders anfangen müſſen. Wollt Ihr nun, daß ich Euch zum Ritter führe, ſo kommt; wo nicht, ſo zieht Eures Weges.
— Allerdings will ich mit dem Ritter ſprechen, ent⸗ gegnete Ottokar, indem er vom Pferde ſtieg; und ſeinem Diener den Zügel gebend, ſagte er zu Peter: Da Du hier etliche Bekannte gefunden, wie ich ſehe, ſo magſt Du inzwi⸗ ſchen bei ihnen verweilen, bis ich zurückkehre.
Peter gab ſeinem Herrn durch einen Blick zu erkennen, daß er den Sinn der Worte verſtehe; mit ſeinen früheren Gefährten munter plaudernd, blieb er dennoch auf dem Pferde ſitzen und ließ den mit dem Rottmeiſter ſich entfernenden Syndikus nicht aus den Augen. Gefliſſentlich aber ſprach und lachte er einige Male ſo laut, daß die an der Brücke Harrenden es hören und aus ſeinen Worten entnehmen


