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zugeben, daß er allein ſich den Feinden nähere; doch er ge⸗ bot ihnen unbedingten Gehorſam, ſchärfte ihnen nochmals ſeine Anordnungen ein und ritt über die Brücke. Da be⸗ merkte er, daß ihm Einer gegen ſein ausdrückliches Gebot dennoch nachfolge; als er aber ſah, daß es Peter war, ließ er es geſchehen.
Ohne angefochten zu werden, kam er dem erſten Feuer ſo nahe, daß die dort Lagernden die Huftritte ſeines Pfer⸗ des hörten. Sie erhoben wohl dabei die Köpfe, doch nur der Rottmeiſter richtete ſich ganz in die Höhe und trat den Kommenden entgegen.
— Heda, Ihr Leute, kommt Ihr des Weges von den beiden Städten? fragte er in einem Tone, als habe er ſie längſt erwartet.
— Allerdings! erwiederte Ottokar, der kaum ſein Stau nen verbergen konnte. Wer ſeid Ihr und warum haltet Ihr uns an?
— Seht doch! rief, ehe der kurfürſtliche Rottmeiſter ant worten konnte, Einer aus der Mitte der Lagernden. Das iſt ja der Steffen, der den guten Dienſt erhalten hat. Gruͤß Dich Gott, Bruder!
Und jetzt erſt ſprangen die Uebrigen auf und traten grü ßend und lachend an ihren ehemaligen Kameraden heran.
— Nun, wenn Ihr aus den beiden Städten ſeid, gab inzwiſchen der Rottmeiſter zur Antwort, ſo werde ich Euch gleich zu unſerm Befehlshaber führen, der hat ſchon den ganzen Tag auf Euch gewartet.
— Was ſoll das heißen? rief Ottokar. Was habe ich, ein Bürger aus Kölln, mit Eurem Befehlshaber zu ſchaffen?
— Ja, wenn Ihr's nicht wißt, ſo weiß ich's gar nicht! entgegnete der Rottmeiſter. Ich habe nur die Weiſung, wenn Einer aus den beiden Städten kommt und den Ritter ſpre⸗


