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— Da liegt ja endlich unſer Ziel! rief der vorderſte Reiter, ein junger Mann in vornehmer, doch bürgerlicher Tracht, als er auf jener Höhe anlangte, von wo man die Schneedächer von Britz gewahrte. Nur noch einige Minuten halte es aus, mein treues Thier, dann ſoll dir reichliche Ruhe werden. O Gott, wenn es nur nicht ſchon zu ſpät iſt!
Als habe das Roß ihn verſtanden, flog es mit Win⸗ desſchnelle dahin.
Der andere Reiter, deſſen Kleidung den Diener bezeich⸗ nete, ſeufzte tief auf bei dem Ausrufe ſeines Herrn. Er ſetzte die Sporen ein, um demſelben folgen zu können. Das Thier leiſtete dem Gebote ſeines Herrn willig Folge; aber nur wenige Schritte noch trugen es ſeine Füße— dann ſtürzte es zuſammen.
Bei dem Schreckensruf des Dieners hielt der junge Mann ſein Roß an.
— Um Gott, Andreas, Du haſt Dir doch nicht Scha⸗ den gethan? fragte er, indem er dem Diener zu Hülfe eilte, um ihn von der Laſt des theilweiſe auf ihm liegenden Pfer⸗ des zu befreien.
— Weiß noch nicht, ſtöhnte der Diener. Für das Thier aber wird wohl dieſer Ritt der letzte geweſen ſein.
Nach kurzer Zeit ſtand er wieder auf ſeinen Füßen.
— Ich bin gut genug weggekommen, erwiederte er auf die abermalige Frage des jungen Mannes, indem er ſeine Hüften rieb. Der arme Gaul da wird aber wohl nicht wie⸗ der aufſtehen.
— Das iſt immer noch beſſer, als wenn Du an ſeiner Stelle lägeſt, Alter! ſprach der junge Mann. Aber Du hät⸗ teſt meinem Gebot folgen und zu Frankfurt oder Fürſtenwalde zurückbleiben ſollen; Dein gealterter Leib iſt nicht mehr taug⸗ lich, einen ſo ſcharfen Ritt ohne Nachtheil auszuhalten.
— Sorget nicht um mich, lieber Herr, erwiederte An⸗ dreas. Euch zu Liebe halte ich wohl noch mehr aus, als
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