Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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292 Der Jäger.

möglich folgte ich dem Schalle und kam gerade an Ort und Stelle, als der Schütze ſein Pferd wieder beſteigen wollte, ſeine Jagd fortzuſetzen. Ein aufgebrochener Hirſch hing an einem jungen Baume, und vier Hunde ſprangen bellend ge⸗ gen mich heran.

Der Jäger war ein Mann mit Namen Pearce, der hier im Sumpfe wohnte und den ich ziemlich gut kannte. Wir beide begrüßten uns herzlich und waren gegenſeitig froh, uns ſo zufällig getroffen zu haben. Er verſicherte mir, daß ihm Nichts ſoviel Spaß mache als mir begegnet zu ſein, denn er war, wie er ſagte, gerade im Begriff nach einem Baume hin⸗ zugehen, den er vor einigen Tagen gefunden, und worin ſich unſtreitig ein Bär aufhalten müſſe, denn eine Menge Zei⸗ chen wären rings herum, die es faſt außer allen Zweifel ſetzten.

Den Hirſch hatte er auf ſeinem Wege geſchoſſen und dort aufgehangen, um auf dem Rückwege das Beſte davon mitzu⸗ nehmen und die Hunde mit dem Uebrigen zu füttern.

Mit Freuden nahm ich ſeinen Vorſchlag, ihn zu begleiten, an, meinen Entſchluß, nicht mehr zu jagen, hatte ich ſchon faſt vergeſſen, oder doch dieſes eines Ausnahmefalls wegen anfgeſchoben, und mit verdoppelten Schritten eilten wir dem Brushy-lake zu, den wir gar bald erreichten. Hier waren wir allerdings, wie P. fand, nachdem er ſich ein wenig orientirt hatte, zu viel ſüdlich gekommen und daher genöthigt, wieder eine Strecke ſtromauf zu gehen. Wir lagerten aber, da wir beide müde waren, ſehr früh an dieſem Nachmittage

auf einem trockenen, etwas höher gelegenen Stück Land.