Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Der Bock. 285

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ein ziemlich dichtes Gebüſch hinein und hier, als ich gerade mit Armen, Beinen und Gewehr in den nichtswürdigen ſtach⸗ lichen Schlinggewächſen den ſogenannten greenbriars hing, ſah ich ihn plötzlich dicht vor mir ſtehen und meinem Arbeiten neugierig zuſchauen. Natürlich war er, ehe ich mich wieder frei machen konnte, ſchon in langen Sätzen entflohen und außer Schußweite.

Von Neuem nahn ich jetzt ſeine Spur wieder auf und bekam Gelegenheit, die gewaltigen Sprünge zu bewundern, die er im erſten Anlauf gemacht hatte.

Im dritten Sprunge war er über ein, etwa 89 Fuß hohes Gebüſch weggeſetzt und hatte von da, wo er abſprang, bis zu der Stelle, wo er die Erde zuerſt wieder berührte, eine Strecke von 20 Fuß überflogen. Bald fand ich, daß er wieder ruhig fortgeſchritten war, und meine Schritte ver⸗ doppelnd, folgte ich ſchnell und vorſichtig.

Etwa 100 Schritte vor mir ſah ich ihn zum zweiten Male in einem Dickicht ſtehen, und da er ſich nach mir um⸗ ſchauete und ich nicht hoffen durfte, näher an ihn heranzu⸗ kommen, ſo nahm ich die Büchſe herauf, zielte bedächtig und drückte ab. Beim Knall zuckte er zuſammen und floh, zur Seite ſpringend, in wilder Eile durch die dicken Büſche. Er war mir nun gewiß genug, und ruhig lud ich wieder und ging zum Platze, wo er geſtanden hatte.

Der Schnee war dort überall geröthet, und ein breiter Streifen großer dunkler Tropfen bezeichnete den Weg, den der Flüchtling genommen hatte.

Da ich vom ſcharfen Gehen ermüdet war und auch dem