Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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20 Mittagseſſen. Pudding.

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ten; doch ſchmeckt der Kaffee und Thee ſchlecht aus dieſe blechernen Gefäßen.

Am Mittag hatten wir gelbe Erbſen und Speck, das ge⸗ wöhnliche Montagseſſen, Dienstags Bohnen und Pökelfleiſch, Mittwoch graue Erbſen und Speck, Donnerstag Erbſen und Pökelfleiſch, Freitag Sauerkraut und Speck, Sonnabend Pflaumen und Reis mit Fleiſch, und Sonntag Pudding und Pökelfleiſch. Der Speck und das Pökelfleiſch, da beide ſehr geſalzen ſind, werden den Abend vorher in Seewaſſer gelegt, das, obgleich ſelbſt ſalzig, doch den größten Theil des im Fleiſche enthaltenen Salzes herauszieht, worauf ſie, mit den Hülſenfrüchten zuſammengekocht, ein ganz ſchmackhaftes Eſſen liefern,— beſonders wenn man hungrig iſt. Den Pudding aber, den wir uns ſelber zurechtmachen mußten, will ich etwas näher beſchreiben.

Der Steuermann gab uns ſchon am Sonnabend den Wink, uns einen Sack zu nähen, in welchem wir unſeren Pudding kochen könnten; wir möchten ihn aber nicht zu klein machen, damit für 5 Mann hineinginge. Der Engländer ſagt: a wink is as good as a nod to a blind hor se*), und wir ließen uns das nicht zweimal ſagen, ſo daß, als wir am nächſten Morgen mit unſerem Sacke ankamen, der Steuer⸗ mann laut auflachte und meinte, da ginge für 25 Mann hinein. Wir bekamen übrigens reichlich Mehl und Pflau⸗ men. Eine große Schwierigkeit war, jetzt eine Art Trog zu bekommen, in dem wir die Maſſe ankneten konnten; aber

*) Winken iſt einem blinden Pferde gerade ſo nützlich wie Nicken.