Frühſtück. 19
lag beſteht aus 2 Theilen; in dem einen iſt ein großer chofen für die Cajüte, in dem anderen ein gemauerter
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Herd mit einigen ungeheueren Keſſeln für die Zwiſchendecks⸗ g g h
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paſſagiere.
Morgens giebt es Kaffee, der reichlich und dünn ausge⸗ theilt wird; man muß aber zu viel Waſſer trinken, eine Taſſe Kaffee zu bekommen, und die einzige Rettung war, ihn ſo heiß wie möglich zu verſchlucken. Es gehört dann wirklich ein Feinſchmecker dazu, ſtarken von ſchwachem zu unterſchei⸗ den. Zu dieſem Gebräu verarbeiteten wir eine braune bim⸗ ſteinartige Maſſe, die„Schiffszwieback“ genannt, aber erſt, in heißem Kaffee aufgeweicht und mit Butter geſtrichen, ge⸗ nießbarer wird, als ſie auf den erſten Anblick und Verſuch verſpricht; Butter wird übrigens alle Sonnabende, nach dem Schiffsausdruck,„gefaßt,“ und es war daher nöthig, ein Gefäß mit Deckel dafür zu haben, wie auch eine eigene Kaffeekanne. Die Butter die wir bekamen, war gut und auch reichlich daß man, wenn man nicht gar zu dick aufſtrich, wohl eine Woche damit auskommen konnte; doch wird ſie nicht jedem Manne einzeln, ſondern immer für fünf gegeben, wobei es wieder ein Glück war, daß wir uns unſere Geſell—
ſchaft vorher ausgeſucht hatten und jetzt nicht verpflichtet
waren mit Krethi und Plethi Haus zu halten. Sehr gut
kam es uns auch zu ſtatten, daß wir Zucker mitgenommen
hatten, denn außer etwas Syrup zum Pudding, der Sonn⸗ tags ausgetheilt wird, giebt es weiter nichts Süßes. Der Zerbrechlichkeit der Kaffeetaſſen wegen hatten wir uns mit Zinnbechern verſehen, die auch den Dienſt ſehr gut verrich⸗ 2*
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