Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Die Schlafſtellen. 11

hinterſten oder Beſanmaſte fehlten, und dieſer ein großes Beſanſegel und Beſantopſegel hatte; die Seeleute nennen ſolche FahrzeugeZweieinhalb Maſter. Faſt war das Verdeck ziemlich geräumig, wenn es durch das viele Gepäck auch noch wild und unordentlich genug ausſah. Obgleich wir nun noch vor Anker lagen, ſchwankte das Schiff doch ziemlich ſtark, wie es mir wenigſtens im Anfang vorkam, da ich das Schaukeln noch nicht recht gewohnt war. Endlich wurde es dunkel, und ich kroch in das Zwiſchendeck hinunter, mir noch vor einbrechender Finſterniß meinen Schlafplatz ein wenig zu beſchauen.

Es waren unſerer fünf, die das Schickſal und unſer eigener Wille vermocht hatte, in einen 6 Fuß breiten und 6 Fuß langen Raum hineinzukriegen, und zwar mit der kühnen Idee, dort dem Schlummergotte zuſammen in die Arme zu

ſinken.(Einzeln hätte er uns, beiläufig geſagt, auch gar nicht

in die Arme nehmen können, denn wir lagen ſo dicht beiſam⸗ men, daß er entweder nur alle fünf in Bauſch und Bogen oder gar keinen in Schlaf wiegen konnte.)

Unſere Matratzen(jeder hatte eine Matratze und eine Decke) wurden unten hineingelegt, und wir krochen, einer neben den anderen, darauf. Als vier darin lagen(zwei von unſeren Schlafcameraden wogen circa 230 Pfund das Stück), war der Raum ausgefüllt, und nun entſtand die Frage: wo ſoll der fünfte hin? Quer über? dagegen proteſtirte die Unterlage; unter die Köpfe? das wäre für H., den fünf⸗ ten Mann, nicht ſehr angenehm geweſen, und dann war dieſer auch ſo eckig und knochig, daß ich nicht weiß, ob ſich unſere