Das Seeſchiff.. 9
lit⸗ Auch noch Spott mußte er dabei erdulden, denn ein
langer Schneider, der mit an Bord war, meinte, unter dem viel Hohnlachen der gefühlloſen Mitpaſſagiere, daß Wilhelm eine es ſehr glückliche Reiſe haben müſſe, wenn nur irgend Wahrheit in den dem alten Sprüchwort läge:„Wer gut ſchmeert, der gut fährt.“ ing Noch eine ganze Nacht mußten wir in dem erſchrecklichen er Kaſten zubringen, und es würde Bogen füllen, alle die komi⸗ 1 ſie ſchen und ernſthaften Geſchichten zu erzählen, die da vorfie⸗ en. len. So etwas muß aber wirklich mit erlebt ſein, es läßt zu ſich nicht mit Worten beſchreiben, und würde den Leſer zu⸗ s⸗ letzt gar ermüden. n⸗ Am nächſten Morgen ſahen wir das nächſte Ziel unſerer der Beſtimmung, die Barke„Conſtitution“ mit aufgehißter G ße Signalflagge vor Anker liegen. Wir liefen an ſie hinan, ück warfen unſere Taue hinüber und ſprangen an Bord. ein Noch unmöglicher wäre es aber dem Leſer auch nur de⸗ eine Idee der Unordnung und Verwirrung zu geben, die bei pf unſerer Ankunft an Bord entſtand. Einer der Kähne war 1 n, ſchon vor 2 Tagen mit der Hälfte der Paſſagiere angelangt. n. Dieſe hatten den dadurch erlangten Vortheil benutzt, ſich n⸗ die beſten Coyen oder Schlafſtellen auszuſuchen und alle ihre es Sachen in Ordnung zu bringen, was in dem engen Raume er 1 gewiß keine Kleinigkeit war. Man denke ſich einen, von in Balken und Bretern begränzten Raum, 18 Schritt lang, te 9 Schritt breit und 8 Fuß hoch, in der Mitte mit hölzernen le, Balken verſehen, die das Verdeck ſtützen und zugleich dazu n⸗ dienen, das Gepäck zu halten. In dieſem Raume nun denke
man ſich ferner an jeder Seite eine doppelte Reihe von


