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Kümmel— aber ein großes Glas, und dann dürft Ihr ihm Bier geben, was er trinken will!“
„Danke,“ ſagte der Bettler, und hinkte an ſeiner Krücke in den Garten hinein. An der Schwelle blieb er noch einmal ſtehn, und warf einen ſcheuen Blick nach rechts und links, und wandte ſich dann der kleinen Laube zu, in deren Schatten er verſchwand.
„Dort kommen die Wagen!“ rief da Einer der Kellner, der vor die Thür getreten war, den Weg hinunter zu ſehen, „hierher, Herr Helker— ſie kommen!“
Der Wirth ſprang mit ſeinem Kellner der Thür zu, die Gäſte zu empfangen, und die Wagen raſſelten unter dem fröhlichen Schmettern der Poſthörner luſtig die Straße her⸗ unter.
In dem vorderſten ſaß Herr von Hopfgarten mit ſeiner
jungen Frau, ſein gutmüthiges Geſicht ordentlich verklärt, ſeine Augen blitzend in Wonne und Seligkeit, und auch in Claras liebe Züge war das frohe, ſüͤße Lächeln zurückgekehrt, das ihrem Antlitz ſonſt einen ſo unwiderſtehlichen Reiz verliehen. Die düſtere trübe Zeit lag hinter ihr, wie ein böſer Traum, und yhell und freundlich glühte wieder das Sonnenlicht auf ihren
Weg. 4
Den zweiten Wagen füllte die Dollingerſche Fmilie, der alte Herr mit Frau, Tochter und Schwiegerſohn, denn auch Sophie war im vorigen Herbſt an einen reichen Gutsbeſitzer, aber ebenfalls einen alten Bekannten von uns, verheirathet


