trifft, ſo ſteckt hinter dem mehr als Ihr glaubt— mehr als mir lieb iſt. Habt Ihr nicht bemerkt, wie er erſt roth und dann blaß wurde, als ich ihm ſo plötzlich in den Weg lief? Er gehörte ſonſt zu der ehrlich dummen Art, denen ihr eigenes Blut nicht einmal mehr gehorcht; hinter der Gewalt, die er ſich aber dann anthat, ſteckt mehr als ich gerade geſonnen bin abzuwarten, und er hat für jetzt nur den einzigen Fehler be⸗ gangen, daß er mich für eben ſo leichtgläubig und thöricht hielt, als er ſich früher gezeigt. Noch, mein lieber Herr von Hopfgarten, haben Sie den Fuchs nicht im Bau, und er wird von jetzt an Sorge tragen, daß er Ihnen nicht wieder ſo leicht begegnet.“
„Tod und Teufel!“ fluchte Goodly, mit dem Fuße ſtampfend, „das wäre eine verfluchte Geſchichte, wenn wir jetzt gleich fort, und die 500 Dollar im Stich laſſen müßten, die wir noch heute Mittag erheben ſollten.“
„Ich laſſe Nichts im Stich;“ ſagte Soldegg ruhig— „vor allen Dingen müſſen wir herausbekommen, wie lange der Herr hier iſt, und das erfahren wir am beſten bei dem deut⸗ ſchen Pflaſterſchmierer hier gleich unten am Waſſer. Kommen Sie Goodly, dort ſage ich Ihnen, was wir zu thun haben.“
Den Herrn Doctor Hückler, den Soldegg vorher etwas ungenirt mit dem„deutſchen Pflaſterſchmierer”“ gemeint, fan⸗ den ſie gerade im Begriff, ſeinen Laden zu ſchließen, um nach Hauſe zum Eſſen zu gehn.
„Ach lieber beſter Doctor,“ rief ihm Soldegg ſchon von weitem zu—„ich habe noch eine große Bitte an Sie; thun
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