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Du— Du ſollſt einmal ſehn— Du ſollſt noch Deine Freude an mir haben.“
„Du biſt ſo ſeelensgut,“ fuhr die Frau mit innig gerühr⸗ ter Stimme fort,„mochteſt, wenn Du die böſen Flaſchen nicht angerührt, gern allen Menſchen helfen, und Deine Frau, vor allen Uebrigen gewiß nicht unglücklich machen; denke nur immer daran, Lobſich. Sieh, ich bin auch früher manchmal heftig und auffahrend geweſen, und habe gefunden, daß Dich das nur noch ſchlimmer machte— ich habe es gelaſſen ſeit der Zeit, und mir ſelber Gewalt angethan, bis es nie mehr vorfiel; der Menſch kann ſich bezwingen, wenn er nur ernſt⸗ lich will. So lange ich lebe, werde ich Dir ja auch gern und treulich zur Seite ſtehn, aber— wenn ich fort von Dir bin, Lobſich— denke nur immer an die Zeit, wie es dä werden würde, wenn Du Dir allein überlaſſen bliebeſt, und Dich nicht ändern wollteſt, und keinen Menſchen mehr hätteſt, der Dir freundlich und ehrlich riethe.“
„Du biſt ein gutes Kind,“ ſchmeichelte der Mann,„und machſt Dir ganz nnnütze Sorgen um mich. Hoffentlich lebſt Du noch recht lange, und legſt mich noch vielleicht hier irgend wo unter die Erde.“
Die Frau ſchüttelte langſam und ernſt mit dem Kopf, mochte aber auch nicht weiter jetzt in den Mann dringen, und ſagte, nach einer kleinen Pauſe, in der ſie ſich die Augen ge⸗ trocknet und wieder ruhiger zu dem Mann aufſah.
„Ich wollte Dich noch an eins erinnern, Lobſich— Du weißt, daß heute Nachmittag die Engliſche Schoonerladung
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