Teil eines Werkes 
5. Bd. (1855)
Entstehung
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von Mehl und Mais verauktionirt wird, die neulich von dem Steueramt hier den Leuten, die ſie hatten ſchmuggeln wollen, weggenommen wurde. Verſäume die Zeit nicht; wir haben jetzt gerade das Geld dazu, und die Sachen werden billig ver⸗ kauft werden.

Alle Wetter ja, ſagte Lobſich, augenſcheinlich etwas verlegen,daran hatte ich gar nicht mehr gedacht, aber aber Du weißt doch, der reiche junge Kaufmann, Herr Henkel, war geſtern bei mir und da

Um Gottes Willen Mann, was haſt Du da gemacht? rief die Frau erſchrecktDu hatteſt viel getrunken und

Nu nu, ängſtige Dich nicht, lachte der Manndas Geld iſt gut aufgehoben, ich wollte nur wir hätten halb ſo viel wie der aber er brauchte geſtern gerade 400 Dollar, die ihm an der Summe fehlten, eine Anzahl gekaufter Bonds zu bezahlen, und hat mir verſprochen, ſie mir heute Abend oder morgen früh zurück zu geben.

Und iſt das auch gewiß?

Guter Gott, lachte Lobſich,er bekommt ja hier von einer ganzen Menge Deutſchen Geld, was er für ſte theils nach New⸗York, Colonialwaaren einzukaufen, theils nach Deutſch⸗ land nehmien ſoll, und da er den Leuten ſogar für die Zeit, die er es in Händen hält, einige Procente giebt, kann er es doch nicht indeſſen todt liegen laſſen er hätte ja ſonſt für ſeine Gefälligkeit noch Schaden obendrein. Bei Kaufleuten muß das Geld immer curſiren und arbeiten, und da ihm die paar Hundert Thaler gerade auf ein paar Stunden fehlten,