Teil eines Werkes 
5. Bd. (1855)
Entstehung
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Deine Geſundheit, und und die Leute im Haus thun nach her, wenn ſie merken, daß Du nicht mehr auf ſie ſiehſt, was ſie wollen. Bitte, lieber, lieber Lobſich trink heute nicht mehr!

Sie war während der letzten Worte zu ihm getreten, hatte ihre Hand auf ſeinen Arm gelegt und ſah, mit ihren Thränen gefüllten Augen, die ſie jetzt nicht länger verheim⸗ lichen konnte, recht ernſthaft, traurig zu ihm auf. Als der Mann aber ſchwieg, und den Kopf halb von ihr wandte in ſcheuem Bekenntniß, fuhr ſie mit leiſerer, dringender Stimme fort:

Nicht meinetwegen bitt' ich Dich darum, Lobſich ich fühle, wie ich mit jedem Tage kränker und ſchwächer, Dir die ganze Wirthſchaft, die ganze Sorge wohl bald werde allein überlaſſen müſſen; aber denke wie Alles werden ſoll wenn ich einmal nicht mehr bei Dir bin, fremde Menſchen eine Angewohnheit, die bei Dir beginnt zur Leidenſchaft zu werden, benutzen können und die Gelegenheit gewiß dann nicht verſäumen werden

Rede nur nicht ſo, ſagte Lobſich, doch ergriffen, und

ihr jetzt die bleiche Wange ſtreichelnd und das Haar glättend

wrede nicht ſolches Zeug Salome Du biſt gar nicht ſo krank, wie Du ſelber glaubſt, und wirſt Dich in dem geſunden Klima hier bald genug erholen.

Das Klima iſt wohl gut, ſagte die Frau kopfſchütelnd,

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aber was ich habe, trag' ich ſchon in mir, und die Sorge da⸗