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kopf!“ rief Lobſich, ſich raſch und ärgerlich nach ihm um⸗ drehend—„iſt mir doch was Unbedeutendes, was die Art Burſchen ſich immer in Sachen miſchen, die ſie Nichts an⸗ gehn— na, krieg ich Nichts?“ fuhr er dabei fort, ſein eben ganz in Gedanken ausgetrunkenes Glas dem Barkeeper wieder
hinſchiebend, der es auf's Neue füllte.
„Noch nicht lange hier in Milwaukie?“ nahm Lobſich die Unterhaltung wieder auf, als er auch ſein zweites Glas geleert.,
—„Frſt ſeit einer Stunde etwa,“ ſagte Hopfgarten,„aber dirrle ich Sie wohl bitten, mir das Zimmer zu zeigen; ich möchte mich gern waſchen und umziehn, und vor Tiſch noch einige Wege beſorgen— Adreßkalender giebt es wohl hier gochti in Amerika?“
4„Kalender?— ja— hier hab' ich einen komiſchen“ ſagte der Barkeeper.
DDer Menſch iſt zu dumm,“ entſchuldigte ihn Lobſich— „nein Herr Landsmann, ſo Dinger giebts hier nicht. Hier kommt und geht Jeder wie's ihn freut; aufgeſchrieben wird Niemand dabei, und von zehn Gäſten, die bei mir logiren, weiß ich oft von neunen nicht einmal den Namen.“
„Ja, wohl wahr,“ ſagte Hopfgarten,„apropos, können Sie mir wohl ſagen, ob Sie hier in Milwaukie einen Staats⸗
anwalt wohnen haben?“
„Staatsanwalt?— was wollen Sie denn mit dem ma⸗ chen?“ frug Lobſich erſtaunt,„hören Sie, hören Sie Freund⸗ chen, wenn Sie nicht müſſen, laſſen Sie ſich um Gottes
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