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„Ich will ihn lieber darüber decken; das iſt eben ſo gut.“
„Nicht halb ſo gut, nicht um hundert Procent,“ rief der Alte, und verſuchte den Mund des geöffneten Sacks ſelber um die Füße zu bringen, die Hopfgarten aber zurückzog, und ſich jetzt auf das Entſchiedenſte weigerte der Aufforderung Folge zu leiſten. Es war ihm ein gar ſo unheimliches Gefühl ſeine Füße in einem Sack zu wiſſen, deſſen er ſich in der Dunkelheit, wenn er hätte raſch aufſpringen wollen, gar nicht ſo ſchnell entledigen konnte.
Auch das Drängen des finſter ausſehenden Mannes be⸗ unruhigte ihn— was zum Henker, lag den Burſchen ſo ſehr daran, ſeine Füße in den engen Sack hinein zu bekommen?— Wie der Jude übrigens ſah daß ſein Gaſt ſich dem Verlangen unter keiner Bedingung fügen wollte, ließ er nach mit Drän⸗ gen, und legte ihm nur den Sack noch auf die Füße drauf, ſchürte das Feuer, ſah nach der Thür und ging dann nicht etwa ſelber zu Bett, ſondern ſetzte ſich am Kamin in den nie— deren Rohrſtuhl, legte das eine Bein über das andere und faltete die Hände um das rechte, aufgehobene Knie und ſtarrte nachdenkend in die Flamme.
Hopfgarten ſchloß die Augen und verſuchte zu ſchlafen, aber— es ging nicht; das Feuer brannte nach und nach nieder und er konnte die noch immer am Kamin ſitzende Ge⸗ ſtalt nicht mehr ordentlich erkennen, aber er fühlte daß ihre Blicke auf ihm hafteten, und daß jede ſeiner Bewegungen, daß jeder Athemzug beobachtet, belauſcht wurde— weshalb?— Er lag noch eine halbe Stunde, und es wurde ihm ſonderbar


