Teil eines Werkes 
4. Bd. (1855)
Entstehung
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Höll und Verdammniß fluchte er dabei laut genug in den Bart jedes Wort zu verſtehen, während er in der Dunkel⸗ heit nach den Knöpfen und Schnallen der ledernen Vorhänge fühlte, dieſe zu öffnen und ſeine Paſſagiere in's Freie zu laſſen muß der Menſch da ſo eine verwünſchte Bande müßiger Tagediebe und Faullenzer in Nacht und Nebel in der Welt herumfahren, und ſeinen eignen Hals, wie ſeine Pferde ris⸗ kiren wenn ſie nur der Teufel holte, den ganzen Schwamm, wie ſie dadrinn hocken. Da Herzchen ſchloß er dann ſeine ſchmeichelhafte Anrede, indem er das endlich geöffnete Leder zurückwarf, und den jetzt ordentlich nieder fluthen den Regen zwiſchen die unglücklichen Paſſagiere hineinließjetzt könnt Ihr Euch auch eine Güte thun und einmal ſehn wie's draußen iſt nun ſind wir lange genug gefahren und dürfen ein Stück zu Fuße gehn.

War der Kutſcher übrigens übler Laune, ſo waren es die Paſſagiere noch mehr, und nur das Wetter und die Stockdun⸗ kelheit verhinderten vielleicht eine ennſthafte Schlägerei zwiſchen einem oder dem anderen der chaar, mit dem groben Driver. Hier war aber keine Zeitlz um Beſinnen, denn je län⸗ ger ſie neben dem umgeworfenen Vagen ſtanden, deſto länger goß auch der Regen auf ſie nieder und je eher ſie den wieder aufhoben, deſto ſchneller kamen ſie wieder in's Trockene.

Ungeſchicktes Beghenn einem Kutſcher! ſchrie indeſſen der eine Hooſier der letzte der im Wagen ſtand, und vergebens im Innern nach ſeinem hinuntergefallenen Hute fühltefährt erſt in's Blau hinein, und nimmt dann auch noch das Maul

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