Teil eines Werkes 
4. Bd. (1855)
Entstehung
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herbei, das andere oben von der Uferbank herunter warfen, und die Männer ſaßen theils ſtill und theilnahmlos an den Feuern, ihre Pfeife rauchend, oder ſtanden am Ufer, die An⸗ kunft des Dampfers zu erwarten.

Leben hier noch Indianer? frug Fräulein von Seebald erſtaunt einen der neben ihr ſtehenden Leute, der auf dem das Deck umſchließende Lattengitter lehnte, und ebenfalls nach den Eingeborenen hinüber ſchaute.

Nein, Madame! ſagte der Mann, ohne ſeine Stellung zu verändern,Gott ſei Dank, daß wir die Rothfelle los ſind; würden uns weiter Nichts als Teufels⸗Eier in die Neſter legen. Hole ſie alle mit einander der Böſe.

Aber was thuen dieſe hier?

Die da? die wandern aus das ſind Seminolen, die Onkel Sam) nach dem Territorium ſchickt, ſich dort mit ihren Kameraden, den Creeks und Cherokeſen, den Chocktaws und Kickapuhs und wie ſie alle heißen, ſo gut zu vertragen wie ſie eben können oder noch beſſer, ſich einander die Hälſe abzuſchneiden das Geſcheuteſte, was ſie auf der Gottes Welt thun könnten.

Sie lieben die Indianer nicht.

Ich? nein, da iſt der Himmel mein Zeuge habe auch eben keine Urſache dazu, und weniger Luſt wenn ich etwas wüßte, die ganze Race mit einem Schlag von der Erde zu vertilgen, ich thät's.

*) Vereinigten Staaten.