Stimme, als Amalie von Seebald, die ihren Gefühlen ganz unbewußt laute Worte gegeben, die Arme feſt an die Bruſt gepreßt, den Blick ſehnſüchtig auf die rauſchenden Wipfel ge⸗ heftet, auf der Gallerie der Damencajüte des Little Rock ſtand und nach dem dunklen Wald hinüberſchaute.
Fräulein von Seebald ſchaute überraſcht empor, und ſah eine kleine unterſetzte, in einen grauen Ueberrock geknüpfte und mit einem etwas abgetragenen Strohhut bedeckte Menſchen⸗ geſtalt dicht über ſich auf dem Radkaſten ſtehen, die ein Tuch in der Hand hielt und im Begriff ſchien, Jemandem, der noch etwas weiter oben am Ufer in einer kleinen, kaum bemerkbaren Lichtung ſtand, zuzuwinken.
„Ungeheuer viel Mosquitos da drin,“ ſagte der kleine
freundlich ausſehende Mann,„enorm viel, und Holzböcke?— puh, ich bin einmal da drin geweſen, gleich unter der Poſt Arkanſas; Tſchiſus Etſch Dobbeljuw Kreiſt, was für Holz⸗ böcke! wenn mich nicht ein Theil feſthielt, hätte mich der an⸗ dere aus dem Bette gezogen, und am nächſten Morgen war meine Haut wie ein Sieb, daß ich mich mit Baumharz ordent⸗ lich anſtreichen mußte, um nur nicht auszulaufen— iſt aber famoſes Land da drinnen.“
„Sie ſind hier bekannt?“ frug Fräulein von Seebald mit mehr Intereſſe, als ſie ſonſt wohl an dem kleinen unſcheinbaren Mann genommen hätte—„kennen das Land vielleicht und die Leute?“
„Kennen?“ ſagte der kleine ſonderbare Fremde mit einem ungemein ſelbſtbewußten Lächeln, indem er als bildliche Dar⸗
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