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platz, und wenn die Nacht kommt, tönt noch der wunderbar klagende, unheimlich hohle Laut der Eule von dort heraus, mit dem neckenden Schrei der Nachtſchwalbe,*) die den Ge⸗ ſpielen ruft—„whip poor will— whip poor will.“
Der ſchöne— wunderſchöne Wald— aber er bleibt Dir ein verſchloſſenes Heiligthum, wenn Du nicht kühn und keck vom Boote ſpringſt, mit ſtarken Armen die Büſche theilſt und den heiligen Boden betrittſt, der Gottes Tempel iſt, und ſeine hohen mächtigen Säulen trägt.— Nur ſein Athmen hörſt Du, wenn Du an der Pforte ſtehſt, die Dir die Arme trotzdem weit und gaſtlich entgegen breitet, das ſtille Rauſchen ſeiner dunklen Wipfel, und ſie grüßen Dich wohl und nicken Dir zu, wie man den Fremden grüßt, den man auf der Straße trifft, aber der liebende Ton iſt es nicht, mit dem ſie den Freund, der ihrem Schutz vertraut, das Schlummerlied flüſtern— leiſe, leiſe, das es ihn nicht ſtört, und ihm die Mondesſtrahlen von den Augen halten.“
„Oh wie großartig— oh wie herrlich!“ ſeufzte eine entzückte weibliche Stimme von den guards des Dampfers aus, als dieſer dicht an dem wilden rauſchenden Ufer vorüberbrauſte —„wer jetzt hinüber konnte— dahinein, die Wunder dieſer düſteren, geheimnißvollen Welt zu erforſchen!“
„Ja, Mosquitos und Holzböcke würden Sie genug fin⸗ den, verehrtes Fräulein,“ ſagte in dieſem Augenblick eine
*⁵) Die Amerikaniſche Nachtſchwalbe, ihres leiſe klagenden Rufs wegen, der ganz dieſen Worten ähnlich klingt, Whippoorwill genannt.


