Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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wo ihnen das merkwürdige Geſicht des Barkeepers, der ſeine

Naſe an einer der Fenſterſcheiben des vorderen Gebäudes breit

und weiß drückte, und dadurch nur noch wunderlicher ausſah, ſchon zunickte ſie ſollten machen daß ſie herein kämen. Das ließen ſie ſich denn auch nicht zweimal ſagen, und betraten gleich darauf einen ziemlich geräumigen Speiſeſaal, in dem eine lange Tafel aufgeſtellt, mit Speiſen bedeckt, und ſchon auch faſt vollſtändig von Gäſten beſetzt war.

Hallo die Oldenburger! rief ihnen da eine bekannte Stimme vom anderen Ende der Tafel, wo noch ein paar freie Sitze waren, entgegen,wo kommt Ihr her, vom Schiff?

Die Leute ſchauten überraſcht dorthin, und erkannten jetzt zu ihrem Erſtaunen eine ganze Menge bekannte Geſichter an der Tafel, die, ſo wenig ſie ſich an Bord um ſie bekümmert hatten, jetzt doch freundlich grüßend nach ihnen herübernickten, und ganz zufrieden damit ſchienen unter den vielen Fremden um ſie her ebenfalls Bekannte zu treffen.

In der That hatten ſich aber wirkich ein paar ganze Coyen von den Zwiſchendeckspaſſagieren der Haidſchnucke hier verſammelt, von denen die meiſten ſchon am erſten Morgen nach ihrer Ankunft, und zwar durch einen in der Stadt gefun⸗ denen Deutſchen herrecommandirt, eingezogen waren.

Herr Meſſerſchmidt mußte in dieſer Zeit ungemein thätig geweſen ſein, und die Oldenburger ſahen die Leute hier richtig wieder Coyenweis, alter Gewohnheit nach, neben einander ſitzen und erkannten die Herren Steinert, Mehlmeier und Schultze, und neben dieſen den ſchwärmeriſchen Theobald,