Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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ſprochene gedeckte Tiſch jetzt im Kopf, auf dem ſie im Geiſt

jetzt ſchon alle geträumten Herrlichkeiten der neuen Welt auf⸗ geſtapelt ſahen, und nach kurzer Berathung untereinander griffen ſie ihre großen, mit eiſernen Henkeln verſehenen Koffer auf und baten den Fremden, hinter dem ſie gleich darauf her⸗ keuchten, ihnen den Weg zu zeigen.

Sie hatten nicht weit zu gehn; gleich die nächſte Straße hinauf, die nach der Vorſtadt Lafayette hineinlief, über die zweite Queerſtraße hin, leuchtete ihnen ſchon von fern ein großes weißes Schild entgegen, auf dem mit großen ſchwarzen Buch⸗ ſtaben die Worte„Deutſches Gaſthaus zum deutſchen Vaterland“ ſtanden.

„Dort iſt gleich ein deutſches Wirthshaus, wollen wir anfragen?“ frug ſie ihr Führer.

„Ja wenn Sie glauben“ meinte der eine Olderburger

„Eins iſt ſo gut wie das Andere,“ ſagte Jener achſel⸗ zuckend—„ſetzt nur erſt einmal Euere Kiſte vor die Thür, und

wir wollen hinein gehn und mit dem Mann ſprechen; nachher

könnt Ihr ja dann noch immer thun was Euch gut dünkt.“ Dagegen ließ ſich Nichts ſagen, und die Männer betraten gleich darauf einen kleinen, ziemlich engen Saal, der als Schenkzimmer benutzt und durch einen etwas ſchmutzigen wei⸗ ßen Vorhang von dem nächſten Gemach, in dem ſie viele Stimmen hörten, getrennt wurde. Ein Schenktiſch war hier an der einen Seite aufgeſtellt, auf dem eine Maſſe umgedrehte leere Gläſer und einige kleine Flaſchen ſtanden, während da⸗ hinter, auf langen Regalen, drei oder vier Reihen mit ver⸗

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