Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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Aber Sie wünſchten, ſoviel ich verſtanden habe, irgend etwas Specielles über Amerika zu erfahren ſagte Henkel, dem das Geſpräch mit dem Mann anfing unbequem zu werden.

Allerdings, mein verehrter Herr Henkel ſagte Steinert, einen flüchtigen Blick in den Hut werfend, ob ſeine Friſur auch noch nicht durch den Wind gelitten habeich möchte ungemein gern einen Blick in das Verhältniß thun, in dem in Amerika der Commis z. B. zu ſeinem Principal, und die Geſchäftswelt im Allgemeinen zu der politiſchen Welt, von einem rein menſchlichen Standpunkte aus genommen, ſteht. Ich muß Ihnen dabei voraus bemerken ſetzte er wieder raſch hinzu, als er ſah daß Henkel etwas darauf antworten wollte,

daß ich ſchon von einem dort lebenden Freund einige ſehr

werthvolle Briefe über Amerika beſitze, in denen er mir das dortige Leben flüchtig mehr allerdings in Anekdoten die in unſer Fach ſchlagen ſchildert. Es iſt aber Nichts gefährlicher als ſich auf einſeitige Urtheile, die doch immer hie und da durch ein gewiſſes Verhältniß beſtimmt ſein können, zu ver⸗ laſſen, und ich habe mir deshalb beſonders die Freiheit ge⸗ nommen Sie aufzuſuchen. Glauben Sie übrigens nicht fuhr er ohne weiteres fort,daß ich, wie viele meiner Landsleute, den höchſten Werth gerade in jene ſo oft herausgehobene Gleich⸗ heit der Amerikaniſchen Bürger ſetze ich weiß recht gut daß ein allgemeiner Leiter des Geſchäftes nicht allein unbedingt nöthig, ſondern auch für die Engagirten höchſt angenehm und bequem iſt; der vernünftige Mann fügt ſich dabei leicht in das, was ihm ſelber als nothwendig erſcheint, aber gerade dieſe Gleich⸗

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