Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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hinübergeſchickt, gute Waare hält aber doch, wie ich Ihnen nicht zu ſagen brauche, ihren Werth, und wenn die Leute erſt einmal merken daß ſie prompt und reell bedient werden, dann ſind ſie gar nicht mehr wegzutreiben aus der Kundſchaft; ich habe darüber unendlich viel Erfahrungen geſammelt, in mei⸗ nem Leben, und Sie ſind darin gewiß ganz meiner Meinung. Uebrigens habe ich einige vortreffliche Empfehlungen, an ſehr bedeutende Häuſer in New⸗Orleans; glauben Sie nicht daß die mit etwas nützen können? Ich baue nicht etwa zu viel, oder gar einzig und allein darauf, fuhr er dabei raſch fort, als ob er fürchte daß ihm Herr Henkel die Hoffnung über den Haufen werfen könne, und ehe dieſer auch nur im Stande war eine Sylbe darauf zu erwiedernſelbſt iſt der Mann und die Empfehlung die man im eigenen Kopfe trägt iſt im⸗ mer die Beſte, und man kann ſich am Feſteſten auf ſie ver⸗ laſſen, aber jedenfalls ſind es doch immer Einführungen in gute Häuſer ſo zu ſagen geſtempelte Viſitenkarten. Ein Freund von mir hat zum Beiſpiel eine brillante Parthie, nur durch ſolch einen einfachen Empfehlungsbrief gemacht, er mußte zwar ſeine Braut ſeine jetzige Frau entführen und die Eltern waren außer ſich darüber haben die Tochter auch enterbt, aber was wollen Eltern in einem ſolchen Fall machen, wenn der Prieſter erſt einmal ſeinen Segen darüber geſprochen hat dann iſt die Geſchichte aus, und das Klügſte was ſie thun können iſt, daß ſie ebenſo thun als ob ſie ſelber damit zufrieden wären. O zarte Sehnſucht ſüßes Hoffen; der erſten Liebe goldne Zeit