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hon zwei⸗ fft, durch flog jetzt mge Frau var beſon⸗ it ihr ge⸗ ſſten Kind den zu er⸗ nnte ſie es ſtand, ja
dig ange⸗ nete ſtreckt chrack aber geliebten er Haſt an ogen, von here Thr⸗
lüſterte hranen— nes— li⸗ in Wert chtern aus
ihren Armen loszuwinden ſuchte—„in wenigen Tagen— Stunden vielleicht, betreten wir das Land, und die uns fremd hier ſind brauchen nicht zu ahnen daß uns ein Schmerz, ein Leid gedrückt. Komm mein Kind“ ſetzte ſie dann ruhiger hin⸗ zu, während ſie die Spuren der Thränen von ihren Wangen zu tilgen ſuchte,„komm Hedwig, wir wollen hinaus unter die Leute gehn, aber Du bleibſt bei mir, nicht wahr mein lie⸗ bes Kind, Du gehſt jetzt nicht wieder von mir fort?— Schon gut— ſchon gut, ich weiß daß Du mich liebſt, wenn ich es
auch nicht verdiene, denn auch ich— aber das ſpäter— das
ſpäter“ flüſterte ſie, ihr Herz mit beiden Händen deckend, als wenn ſie es halten und bändigen wollte in der Bruſt—„Und nun die Maske vor zum erſten Mal!“
Hedwig, nicht im Stande den, für ſie räthſelhaften Sinn der dunklen Worte zu verſtehn, wagte auch nicht zu fragen und zu forſchen, hätte ihr die Frau ſelbſt Zeit dazu gelaſſen. Dieſe aber öffnete raſch die zur Cajüte führende Thür, und betrat den inneren Raum, wo ſie ſämmtliche Paſſagiere am Frühſtückstiſch bereits verſammelt fand.“
„Heilige Mutter Gottes!“ rief aber Marie, die auf ſie zu lief, und ſie umarmte und küßte,„wie bleich und angegrif⸗ fen Du ausſiehſt Clara; Du biſt recht krank geweſen— biſt es noch, und mußt Dich unendlich ſchonen und in Acht neh⸗
men, daß Du Dich ja recht bald wieder erholſt. Draußen iſt
ja ſchon das Land in Sicht— ſoll ich es Dir zeigen?“— „Nachher, nachher meine liebe Marie,“ lächelte Clara, ihren Kuß und den Morgengruß der Uebrigen erwiedernd.
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