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Henkel blieb volle Minuten lang mit untergeſchlagenen Armen und finſter zuſammengezogenen Brauen vor ihr ſtehn; zwei⸗ oder dreimal öffnete er auch den Mund, aber kein Laut kam über ſeine Lippen, bis draußen in der Cajüte, durch die ſie nur durch eine dünne Breterwand geſchieden waren, Stim⸗ men laut wurden. Es war Frau von Kaulitz mit Herrn von Benkendroff und dem armen Hopfgarten als Nachtrab, da ſich die Dame unter keiner Bedingung länger ihr Whiſt wollte entziehen laſſen.
Henkel richtete ſich gewaltſam auf, ſtrich ſich die Haare aus der Stirn und ſagte mit unterdrückter, aber feſter entſchloſ⸗ ſener Stimme:
„Du wirſt wiſſen Clara, wie Du Dich hier an Bord zu benehmen haſt— ich laſſe Dich jetzt allein und hoffe Dich morgen früh wieder vernünftig zu finden.“
Eine abwehrende Bewegung der ausgeſtreckten Hand war Alles was die Frau darauf erwiederte, die ſonſt regungslos in ihrer Stellung blieb, und Henkel verließ raſch den kleinen Raum und betrat die innere Cajüte, zugleich den Geſellſchafts⸗ und Speiſeſaal, wo Herr von Benkendroff eben den Spieltiſch in Ordnung brachte, und Herr von Hopfgarten indeſſen als Opfer auf dem ſchon bereit gerückten Stuhle ſaß, und mit vor ſich auf dem Tiſch gefalteten Händen die Daumen umein⸗ ander jagte.
„Hallo Herr Henkel“ rief er aber dieſem ſich raſch nach ihm umdrehend entgegen, als er ihn aus ſeiner Cajüte treten


