rampfhaſt
agte Hen⸗ zu einer auch den auf den ſinken laſ⸗ dahin ver⸗ ſichtete ſich and. Sie die Augen die Lippen orte nach⸗
el mit ru⸗ der Frau, ihren Zü⸗ —„quäle dacht, der en könnte, tande bin eige Dich llen wiſ⸗ offen ha⸗
die Frau,
während ihr Blick ſich in ſeine innere Seele zu bohren ſchien, mit tonloſer, kaum hörbarer Stimme.
„Ich?— was ſoll ich ihnen ſagen— ſei keine Thörin Clara, und vor allen Dingen vernünftig. Du biſt alt genug zu wiſſen wie weit Du gehen kannſt,— wie weit nicht—“*
„Mit Dir keinen Schritt weiter in dieſem Leben“ rief aber die Frau jetzt in wilder ausbrechender Heftigkeit—„und wenn ich mein Brod vor den Thüren der fremden Stadt er⸗ betteln ſollte.“
„Du biſt ein Kind Clara“ ſagte Henkel mit ärgerlichem ungeduldigem Kopfſchütteln, während er die Thür der innern Cajüte öffnete, hinaus ſah ob Niemand draußen ſei und wie⸗ der ſchloß.
„Leugneſt Du die That?“ frug die Frau in zorniger Verachtung zum erſten Mal ihm einen Schritt entgegentretend —„leugneſt Du den armen unglückſeligen Menſchen der mei⸗ nem Vater Jahre lang treu und ehrlich gedient, und durch Dich ſein ehrloſes Grab fand, mit kaltem Blute gemordet zu haben? O barmherziger Gott“ fuhr ſie, ihr Antlitz in den Händen bergend fort—„mir reißt der Gedanke daran das Herz in blutigen Stücken entzwei, und ich— ich bin das Weib eines ſolchen Verbrechers— und mich hat er aus mei⸗ ner glücklichen Heimath fortgeſchleppt— Verloren— verloren!“
Ein lindernder Thränenſtrom brach ſich in dieſem Augen— blick die Bahn, und in ſich zuſammengeknickt ſank die Frau auf den Stuhl zurück und ſchluchzte laut.
Gerſtäcker's Nach Amerika. II. 16


