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pers wurde heftiger, und ſie preßte das Tuch wie krampfhaft an die Augen.
„Clara!— Dein Mann ſpricht mit Dir!“ ſagte Hen⸗ kel, jedenfalls entſchloſſeen das einmal Begonnene zu einer Entſcheidung zu bringen. Das Wort bannte aber auch den Starrkrampf, der bis dahin wie ein böſer Zauber auf den Gliedern der Unglücklichen gelegen; ſo den Arm ſinken laſ⸗ ſend, der mit dem gehaltenen Tuch ihr Antlitz bis dahin ver⸗ hüllt hatte, ſchaute ſie zu dem Gatten auf, und richtete ſich dabei langſam empor, bis ſie ihm gerade gegenüber ſtand. Sie war todtenbleich, aber keine Thräne netzte ihren Blick, die Augen lagen hohl und trocken in ihren Höhlen, und nur die Lippen zitterten, als ſie wie widerſtrebend den Klang der Worte nach⸗ hallten:
„Dein Mannl
„Sei vernünftig, Clara!“ ſagte aber jetzt Henkel mit ru— higerer begütigender Stimme, denn der Anblick der Frau, die Veränderung, die nur die wenigen Stunden in ihren Zü⸗ gen hervorgebracht, traf ihn wie ein Stich in's Herz—„quäle Dich vor allen Dingen nicht mit einem albernen Verdacht, der Dir nur das Leben verbittern, und doch Nichts nützen könnte, Was haſt Du, ſprich es frei heraus, daß ich im Stande bin mich zu vertheidigen, aber faſſe Dich dann auch und zeige Dich wieder an Deck, denn die Leute fragen nach Dir, wollen wiſ⸗ ſen, was Dir fehlt, und was Dich ſo plötzlich betroffen ha⸗ ben könnte.“
„Und haſt Du es ihnen nicht geſagt?“ frug die Frau,


