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und oft unterbrochenen Schlummer gefallen, als ſie zu ihrer jungen Herrin gerufen wurde, und zugleich hörte daß dieſe ebenfalls krank ſei.
Raſch und ängſtlich eilte ſie zurück in die Cajüte, und klopfte an der beiden Gatten enges, aber ſehr freundlich ein— gerichtetes Gemach. Ein leiſes„Herein“ antwortete, und ſie fand Clara ſchon auf ihrem Lager, das Antlitz feſt in ihr Kiſ— ſen gedrückt, von dem aus ſie der Eintretenden, ohne zu ihr aufzuſehn, nur die Hand entgegenſtreckte.
„Liebe, liebe Frau Henkel, was fehlt ihnen?“ flüſterte das Mädchen, neben der niederen Coye knieend, und die ihr gebo⸗ tene Hand mit Küſſen bedeckend—„ſind Sie krank?— was um Gottes Willen iſt vorgefallen?“—
Aber Clara vermochte kein Wort zu erwiedern— ſie hatte ſprechen wollen, aber ſie fühlte daß es in dieſem Augenblick ihre Kräfte überſtieg, und nur ſchweigend hielt ſie eine lange, lange Zeit die Hand des Kindes feſt und krampfhaft in der ihren.
„Liebe, liebe Frau Henkel“ wiederholte Hedwig bittend— was iſt Ihnen?— kann ich Ihnen helfen?“—
„Ja Hedwig— ja—“ hauchte die Kranke mit kaum hörbarer Stimme—„Du allein— aber nicht heute mehr— komm morgen— morgen früh—“
„Aber wenn Sie mir indeſſen ernſtlich krank werden?“ bat das junge Mädchen, die nicht begreifen konnte was die räthſelhaften Worte bedeuteten—„Soll ich nicht lieber doch Herrn Donner rufen, den jungen Arzt, den wir im Zwiſchen⸗


