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und ſein Blick ſchweifte wild und unſtät umher. Ihm gegen⸗ über ſtand die Frau— bleich, kalt und regungslos, wie ein wunderſchönes, aber todtes Marmorbild; nur der Blick, den ſie ſtier und feſt auf den Gatten geheftet hielt, lebte;— aber ſie ſprach kein Wort— that keine Frage weiter, und als ſie hörte— denn ſie wandte das Auge nicht dorthin,— daß die anderen Paſſagiere wieder zurückkamen, drehte ſie ſich langſam ab, und ſtieg an der hinteren, am Steuerruder abwärts füh⸗ renden Treppe in die Cajüte und ihren eigenen stateroom nieder, den ſie hinter ſich verſchloß.
Die Sonne ging unter und der Steward rief zum Souper; aber Clara ließ ſich entſchuldigen. Sie hatte Kopfſchmerzen und die Augen thaten ihr weh. Marie wollte ſie nach dem Eſſen beſuchen, um zu ſehen was ihr fehle, aber die Thür war noch immer verſchloſſen, und wurde auch nicht geöffnet, und erſt ſpät ließ die junge Frau Hedwig noch einmal zu ſich rufen.
Hedwig, das arme Kind, hatte jetzt auch eine ſchwere Zeit, denn des Tiſchlers Frau war heute über Tag wieder ſo krank geworden, daß ſie Georg Donner keinen Augenblick verlaſſen wollte, und das Schlimmſte zu fürchten ſchien. Die alten Phantaſieen ſtellten ſich dabei wieder ein, der Lärm den Tag über mochte ſie auch aufgeregt und beunruhigt haben, und das Brennen und Pochen im Kopfe war ärger als je ge⸗ worden. Hedwig hatte auch ſchon die ganze vorige Nacht bei ihr aufgeſeſſen, und eben war die Kranke, zum erſten Mal wie⸗ der ſeit acht und vierzig Stunden, in einen kurzen, unruhigen


