Teil eines Werkes 
2. Bd. (1855)
Entstehung
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inert

inem lich,

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deutſch hatte, begriff nicht recht was der Mann ſagte, und ſuchte ihm ſelber jetzt begreiflich zu machen, wie ſie mit jedem Augenblick ein„verdecktes Flußſchiff“ erwarteten, das ſie und ihre Sachen an Bord der Haidſchnucke ſchaffen ſollte.

„Hm— wo ſall'n dat herkomen?“ frug der Schiffer aber jetzt mit einem verſchmitzten Lächeln nach dem Frager hinüber⸗ blinzelnd.

„Herkommen?“ wiederholte Steinert erſtaunt—„nach unſerem Contrakt mit dem Rheder müſſen wir unentgeltlich mit unſerem Gepäck von hier aus an Bord des Seeſchiffes geſchafft werden.“

„Op en Flußſchiff?“ ſagte der Matroſe mit ſtarker und etwas humoriſtiſcher Betonung des hochdeutſchen Wortes.

„Jawohl“ ſagte Herr Steinert.

„Un wie heet dat hier?“ ſagte der Matroſe auf das ei⸗ gene Fahrzeug niederdeutend, auf dem ſie ſtanden.

Ein böſer Verdacht ſtieg in dem Weinreiſenden auf, daß ſie etwa gar in einem ſolchen„Kaſten“ transportirt werden ſollten. Deſſen Beſtätigung blieb auch nicht lange aus, denn nach ein paar Fragen herüber und hinüber ſtellte es ſich wirk— lich heraus, daß dies kleine unanſehnliche Fahrzeug das iden⸗ tiſche„bedeckte Flußſchiff“ Nr. 67, und der lange Matroſe der Kahnführer Meinert ſei, mit dem ſie und ihre ſämmtlichen Sachen„nach See zu“ geſchafft werden ſollten. Ein wilder Ausruf des Erſtaunens, den der erſchreckte Weinreiſende nicht unterdrücken konnte, zog einen Theil der übrigen Paſſagiere herbei, und das Deck des kleinen Fahrzeugs ſchwärmte plötzlich