Teil eines Werkes 
2. Bd. (1855)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

27 dem Schiff fang gewiß eine Menge dummer Streiche, tritt anderen Leuten nicht meht aauf die Zehen oder wird von ihnen getreten(in beiden Fällen rflüͤſſig als regelmäßig um Entſchuldigung bittend) und verſtößt gegen Leile unbe⸗ Alles was ihm in den Weg kommt, am meiſten aber gewiß dann übet gegen ſich ſelbſt. Später wird er geſcheut, aber es dauert eine lange Zeit.

Jſie nicht Hier aber hat er noch manche Entſchuldigung für ſich; mühſelige eben erſt aus ſeinem heimiſchen Boden geriſſen, die Augen iſe in we⸗ noch von, wenn auch heimlichen, Thränen roth, das pollſtändig Herz zum Brechen voll und den Kopf wüſt und wirr in der t der See Erinnerung an das kaum überſtandene; was Wunder daß er es was ſie da die Tage gerade, wo er die Sinne recht beiſammen haben in wirren ſollte, wie im Traume herumgeht, und trotz allen Büchern ind halten und Rathgebern die er vorher geleſen, erſt wieder an das Nö⸗ ausführen thigſte denkt wenn erzu Ruhe kommt, d. h. wenn das Schiff inſtudirt. in See und die Seekrankheit vorüber iſt weit weit draußen 4 iſche Leben im Ocean allerdings etwas zu ſpät. veiten Got⸗ So ſieht man Schaaren von Auswanderern die Straßen und gegän⸗ der Seeſtädte den ganzen Tag über durchziehn, in Geſellſchaft chwaben⸗ und einzeln, die Männer mit ihren grauen Filzhüten auf und vortreff⸗ Blouſen über die Röcke gezogen, die kurzen Pfeifen im Mund nden Re⸗ die Frauen Kinder an der Hand und auf dem Arme, in u Nichts kleinen ſchüchternen Trupps vor jedem aufgeputzten Laden ht werden ſtehen bleibend und die Sachen darin bewundernd, oder weiter Verhält⸗ ſchlendernd und die Aushängeſchilder buchſtabirend, die über n und vi⸗ den verſchiedenen Thüren hängen. Es iſt das dieleere Zeit

An⸗ in ihrem Leben, der erſte Ruhepunkt vielleicht, ſo lange ſie

ch im An⸗