22 zu denen ſie ihm und dem Knaben Wein brachten, bis ſpät in die Nacht hinein.
Zuletzt konnte aber der Knabe nicht mehr— die Stimme ſchlug ihm mehrmals über, und wenn ihn gleich der Alte⸗ ärgerlich dabei anſah, ließ es ſich nicht erzwingen. Philipp ſchaute bittend zu ihm auf und ſchüttelte mit dem Kopf, und der Alte legte plötzlich ſeine Klöppel bei Seite und fing an die Hölzer wieder zuſammenzupacken, während welcher Zeit der junge Burſch einen Teller nahm und in dem Zimmer ſammelnd umherging. Die Gäſte ſchienen allerdings mit dem frühen Aufbruch, wie ſie's nannten, gar nicht zufrieden, und Steinert beſonders verlangte noch einige Lieblings⸗Trink⸗ und Wein⸗ lieder, die kein Menſch weiter kannte, der alte Mann ſchüttelte aber mit dem Kopf und meinte es ſei genug, ſein Junge würde ihm ſonſt krank und könnte nicht mehr pfeifen, und der Ertrag der Sammlung fiel dabei über alles Erwarten reich und gün⸗ ſtig aus.
Auswanderer, vorzüglich die in den Hotels wohnenden, haben meiſt immer noch eine Menge„deutſches Geld“ in den Taſchen, das ſie, wie ſie ſagen„doch nicht mit auf das Schiff nehmen können“ und ſind gewöhnlich ſehr freigebig mit dieſer kleinen Münze, ſo lange ſie eben dauert. Sehr zu ihrem Er— ſtaunen müſſen ſie dann aber auch freilich nicht ſelten ſchon eingewechſeltes amerikaniſches Geld wieder„in den Markt“ bringen, und die ewige Klage iſt nachher„oh die theueren Seeſtädte.“
„Von woher ſeid Ihr denn, Alter?“ frug ihn jetzt Stei⸗
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