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Naſe zog ſich ihm eine tiefe dunkle Falte, und zwei ſchwarze Gruben in den hohlliegenden Wangen hoben die dunkelglü⸗ henden, unſtet umherblitzenden Augen nur noch mehr hervor, und verloren ſich in dem fuchſigen, ſorgfältig gekämmten lan⸗ gen und ſpitzen Bart, der nur am Kinn in den ſchon weiß ge⸗ wordenen Haaren das Alter des Mannes verrieth.
Der Knabe war, wie ſchon geſagt, etwa zwölf bis drei⸗ zehn Jahre alt, trug aber nicht die polniſche Tracht, ſondern einen gewöhnlichen Rock und eine blaue Mütze, die er neben ſich auf dem Tiſch liegen hatte, während der Mann ſein altes ſchmutziges abgegriffenes Sammetmützchen aufbehielt. Das zwar bleiche doch wirklich ſchöne aſiatiſche regelmäßige Geſicht des Kindes— denn es konnte kaum über die Kinderjahre hinaus ſein, blieb aber kalt und theilnahmlos bei den weich⸗ ſten, ergreifendſten Tönen ſeiner eigenen Bruſt und, ohne Seele, beherrſchte er mit wunderbarer Gewalt faſt, die mäch⸗ tige Stimme, dje ſich oft zu einer Stärke hob, daß die Um⸗ ſtehenden ihr lautes Erſtaunen nicht zurückhalten konnten, und dann in ſtürmiſchen, donnernden Beifall ausbrachen. Mit unnatürlicher Gewalt mußte der Knabe dabei ſeine Stimme, die Töne der Flöte nachzuahmen, zu ihrer höchſten Lage hin⸗ aufzwingen, und der Schweiß ſtand ihm auf der weißen Stirn in großen Tropfen, ſolche Anſtrengung koſtete es ihm. Aber der Alte ſpielte unverdroſſen fort— jetzt„Lützow's wilde ver⸗ wegene Jagd“ wie es Einzelne der Geſellſchaft wünſchten, und. dann„des Deutſchen Vaterland“ nach Anderer Ruf; dann den Jägerchor, und die neueſte Polka, und Trinklieder zuletzt,
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