Murmeln, unter dem ſich das Fenſter oben langſam wieder ſchloß, und der Profeſſor bedeutete ſeinen Führer, ihn ſo raſch als möglich, zu dem Hotel zurückzubringen.
Lobenſteins hatten dort indeſſen, ſo gut das in dem ziem⸗ lich beſetzten Speiſeſaal eben gehen wollte, einen der Ecktiſche in Beſitz und Platz daran genommen, und ſich Thee und But⸗ terbrod geben laſſen, auf eine mögliche Nachtfahrt mit Extra⸗ poſt wenigſtens in etwas vorbereitet zu ſein. Die beiden jüngſten Kinder, Carl und Gretchen mußten dabei im Schlaf in die Stube getragen und konnten kaum munter erhalten werden, noch etwas zu ſich nehmen, und legten ſich dann mit den Köpfchen, Carl auf den Tiſch und Gretchen in Mutters Schooß— weiter zu ſchlafen.
Der Aufenthalt in dem großen, heißen Saale, mit den vielen Menſchen, dem lauten Reden und Lachen und dem faſt undurchdringlichen Tabacksqualm, die ganze fremde Umgebung dazu mit dem unbeſtimmten Gefühl das Schiff, mit dem ihre ſämmtlichen Sachen befördert worden, am Ende gar ſchon verſäumt zu haben, auch das übernächtige einer ſpäten Fahrt, auf der mit bleierner, peinlicher Schwere der kaum überſtan— dene Abſchied aus der Heimath lag, das Alles vereinigte ſich ſie niederzudrücken und ernſt und traurig zu ſtimmen, und das einfache Abendbrod wurde ſtill und ſchweigend verzehrt. Jedes war mit ſeinen eigenen Gedanken viel zu ſehr beſchäftigt ſich dem Andern mitzutheilen.
Nur Eduard, Profeſſor Lobenſteins älteſter Sohn, der einzige vielleicht von der ganzen Familie, der ſich wirklich auf


