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ſchlechten Kunden noch einmal gegen den direkt gegebenen Befehl geborgt hatten.
Böſe Zungen meinten dabei nicht ſelten, Frau Lobſich ſei der„einzige Mann im Hauſe“ und Thuegut dürfe nur tanzen, wenn ſie nicht daheim wäre; böſe Zungen erwähnten dann aber nicht dabei, daß ſie wirklich allein das Hausweſen in Zucht und Ordnung hielt, und ſo ſcharf und heftig ſie draußen in Küche und Wirthſchaft, wo ſie fremde Leute doch auch eigentlich nur zu ſehen bekamen, ſein konnte, und ſo große Urſache ſie dabei oft hatte ärgerlich zu ſein, und die Urſache dann auch für vollkommen genügend hielt, es wirklich zu wer⸗ den, ſo ſtill und freundlich konnte ſie ſich betragen, wenn ſie allein mit ihrem Manne war, und ſo gern gab ſie ihm in Allem nach, was nicht eben zu Ruin und Schaden trieb. Sa⸗ lome Lobſich war das Muſter einer Hausfrau, und was eben⸗ ſoviel ſagen will, eine gute Gattin dabei— ob ihr Mann daſſelbe auch von ſich ſagen konnte, ſtand auf einem an⸗ deren Blatt..
Heute hatte ſich übrigens eine ziemlich zahlreiche Geſell⸗ ſchaft in dem gar ſo freundlich gelegenen Garten des rothen Drachen eingefunden, und dicht vor der Thür deſſelben, unter der alten breitſchattigen Linde, die ihre Arme ſo weit nach rechts und links hinüberſtreckte, daß man ſie ſchon hatte ſtützen müſſen, nur den Weg zu ihr und den Platz darunter frei zu be⸗ halten, ſaß Lobſich ſelber mit einem kleinen Kreis guter Bekannten, d. h. alter Kunden und quaſt Stammgäſte von
ihm, denn er ſelber kam ſelten irgend wo anders hin, und


