Teil eines Werkes 
7 (1843)
Entstehung
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nun gilt es ſein Alles. Braver Leuen, Du haſt einen böſen Auftrag; indeß, ſchweigen jene Donnerbüchſen, kömmſt Du geſund hinter jene weißen Mauern, ſo biſt Du auch im Paradieſe und zu beneiden. Glück auf, mein Held!

Leuen reichte dem edeln Wildfange die Hand, da fielen drei Kanonenſchüſſe, das Signal zur Schlacht,

und der Graf ſprengte weiter. Furchtbar öffnete ſich

der Vulkan Leuens Eiſenreitern gegenüber; die Stille ward plötzlich ein wildes Wetter, die Erde erbebte, Wolken hüllten des Tages junges Licht, Blut tropfte von den grünen Halmen der zagenden Flur. Dreimal warf Leuen vergebens ſeine Schaaren auf den Feind, immer ſträubte die furchtbare Gewalt des zerſchmettern⸗ den Geſchützes ſie zurück; immer ſammelte ſeine Achil⸗ lesſtimme die Zerſtreuten. Schon brannte die Sonne hoch, da rief er ein flüchtendes Jägerregiment zu ſich, hinter den Küraßträgern ſammelten ſich die Schützen; von ihnen gedeckt, drang der Haufen, die erlittene Schmach abzuwaſchen, raſch im Sturmlaufe hin, wo das blanke Schwert des gewaltigen Führers hindeutete, durch die Wolken: geworfen war der Mahomedaner dichtes Centrum, die Batterie erſtiegen, und in einen dichten Haufen vornehmer Türken warf ſich noch zuletzt Robert, riß die große Reichsfahne zu ſich, die tiefe Kopfwunde nicht fühlend im Glühen der Siegesluſt. Nitten in dieſem Haufen floh der Großvezier, ſein Lieb⸗ ſtes in wüthenden Händen laſſend, das Leben hier zu gewinnen, um in des Großherrn Stadt vielleicht die tödtende Schnur ſich zu holen. Flucht war überall, das

flatternde eroberte Panier in der Rechten, ſprengte Leuen jetzt in ſchneller Ueberſicht dem nächſten Landhauſe zu, in