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Donkoſaken. Nur dann und wann fil ein einzelner Kanonenſchuß, auf den Hügel gerichtet, wo der Feldherr hielt, doch die Kugeln hatten zu weites Ziel.
Größere Schaaren der Spahis ſtürmten jetzt heran, Meiſter des Säbelkampfes, gelenkig den Lanzenſtichen ausbeugend, warfen ſie die bärtigen Koſaken, und das ſiegende Schlachtgebrüll der Mahomedaner hallte über die ganze Ebene. Da ſah man am ruſſiſchen Heere hin vom rechten Flügel einen Reiter ſprengen, ſein Mohren⸗ kopf tanzte nur unter ihm, ſein Säbel war ein Blitz im Frühlicht, des Zaars herrlichen Namen rief er laut und ſammelte die flüchtigen Reiter: in einem Sturme ging's dann ein auf der Spahis zerſtreute Horde, in wenig Minuten waren ſie geworfen, zurückgetrieben in die Vierecke der Janitſcharen; Hunderte deckten heulend den grünen Boden, und des Oda⸗Baſchi's ſchäumend und königlich Roß am Zügel lenkend, galoppirte der fremde Reiter auf dem Mohrenkopf zu dem Hügel, wo Prinz Alexius hielt. Aufmerkſam hatte dieſer mit Theilnahme dem Kampfe zugeſchaut, und als jetzt der Fremde in Jäger⸗ kleidern, die ein weißer Mantel deckte, vor ihm hielt, reichte er ihm die Heldenhand, und fragte: Wer? und woher?—
Ein Verbannter, antwortete der Reiter, Robert von Leuen genannt, Euch ſeine Dienſte bietend, und als erſten Tribut Euch dieſes geſchmückte Roß bringend, ſeines Schwertes erſten Preis.—
Mir zur Seite der nächſte heut! entgegnete der Feld⸗ herr; des ſichern Sieges Zeichen iſt mir Euer Gruß!—
Und die Schlacht begann. Losgelaſſen war die Wuth, heißer geſpornt durch des Orients glühende Sonne und den dörrenden Südwind. Treue und Ehrgefühl hier, dort


