Teil eines Werkes 
5 (1843)
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Gott's Wunder wahrhaftiglich! antwortete Elias. Und ſe hot die Nummern geträumt, ſagte der Bürſch. O, wer ſo träumeln könnte nur ein einziges Mol!

Sehet Ihr da die Hexe! fuhr der Gerichtshalter auf. Das iſt ein neues Zeugniß vom erſchrecklichen Abfall und gräßlichen Bündniſſe und Buhlſchaft mit dem ſchwarzen Kater, und muß männiglich überzeugen auch ohne Ge⸗ ſtändniß.

Der Junker aber nahm den erſtaunten Juden bei der Hand, indem er, wie in ſich, ſagte: Wunderbar ſind Deine Wege, Vorſicht da oben; doch iſt dieſes Glück vielleicht ein Morgenroth von der neuen Sonne. Komm, Elias, ſetzte er hinzu, ich will mit Dir handeln und Dich abfertigen im Namen der Horn. Nicht wahr, Herr

Vater?

Der Herr von Scharf war während der jüdiſchen Botſchaft in tiefe Gedanken verſunken, die zuletzt in gei⸗ ſtige Abweſenheit und Apathie zu verdämmern ſchienen. Er nickte zuſtimmend mit dem Kopfe, und wälzte ſich dann tief in die weichen Polſter hinein, die ihm keine Erquickung brachten.

8.

Mehre lange Tage waren verlaufen. An dem weiten Luftloche ihres Kerkers ſtand Hannchen Horn, ſtill in ſich gekehrt, die gefalteten Hände an den ſchlanken Leib ge⸗ drückt, und ſah der Sonne entgegen, die ihr gegenüber in Oſten an den Bergen heraufzuſteigen begann. Tief, ſehr tief unten lag die Gegend, umzogen mit Nebelflor, nur die fromme Stimme des Glöckchens der Kirche tönte

in langſamen Schlägen herauf, und rief und mahnte die

Frommen zum Frühgebete. Hannchens Wange war bleich

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