Teil eines Werkes 
4 (1843)
Entstehung
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erkannt haben würde. So geſchah des jungen Solikows Verhaftung, der aber ſchnell der Befreiungsbrief folgte, deſſen Ueberbringung ein theurer Freund übernahm, und den der Troſt begleitete, daß des alten Taſchwills Name in den Verſchwörungsakten nicht vorgekommen, vielleicht weil die meiſten der Verſchwörer die Namen der Direk⸗ toren nicht kannten, vielleicht, weil die Wiſſenden, wenn auch ſelbſt verloren, Ehrfurcht hatten vor dem greiſen Haupte des Fürſten. Der befreiete Graf ſetzte nun mit Haſt ſeine Forſchungen fort, und bald glückte es ihm, eine Spur zu finden, welche, wie wir geſehen, auch die rechte war.

Sie hatten ſich gefunden, hielten ſich

Umſchlungen feſt und ewig. Der Gedanke,

Der holde, freundliche, beglückte ſie,

Daß über uns in unermeßnen Höh'n

Der Liebe Kranz aus funkelnden Geſtirnen,

Da wir erſt wurden, ſchon geflochten ward.

Die vier Männer ſaßen unterdeß in des Kammer⸗ junkers Zimmer, wo die umſichtige Schloßherrin ſogleich ein leckeres Mahl hatte auftragen laſſen, um das ihr ſo lieb gewordene Fremdenpaar auf die beſte Weiſe vor jeder Störung zu ſichern. Als der Herr von Deventer den Siegelkork von der langhalſigen Flaſche alten Schloß⸗ weins gelöſet, und dem ernſt daſitzenden Aſſeſſor einge⸗ ſchenkt, ſprach er, den Freund mit Bedeutung in das Auge faſſend: Nun, William, die Novelle iſt fertig, und ihr Ausgang erfreulicher als irgend ein Prophet vermuthen konnte. Wann hältſt Du Dein Verſprechen und ſchreibſt ſie nieder?

Sie iſt fertig, antwortete Carus finſter, doch paßt