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ſeinen Mantel gewickelt mit geſetzter Haltung an ihm vorbei dem Dorfe zu.—
Mit geſenktem Haupte ſah ihm Kronſciold nach; Sie iſt hin! O möchte er mich bald ihr nachſenden! ſeufzte er und ging langſam zu ſeinem Pferde, welches wenige Schritte von ihm Halt gemacht, und ungeduldig im Schnee ſcharrte. Er ſetzte ſich auf, und trabte in verworrenen Gedanken und wie zernichtet an Leib und Seele die Straße hinauf, welche zur Stadt ſich zog.
In dem Parliamente von England ſaß an dieſem Morgen die ſchöne Egwia am warmen Ofen und theilte heute zum erſten Male ſeit einem Monate die Frühſtücks⸗ ſtunde mit ihrem Freunde. Die Jugend hatte das böſe Nervenfieber bezwungen; zwar etwas hagerer und blei⸗ cher geworden, war ihr doch der Reiz geblieben, den die Natur bei der Wiege geſchenkt, und die zur Lilie gewandelte Roſe durfte darum nicht mit dem Schickſale ſchmollen, hing doch des treuen Olufs Blick in ſtiller Anbetung in ihren verfeinerten Zügen und ſie durfte in dieſem Spiegel leſen, daß die Todeskrankheit ihr den Gürtel der Cypriſchen Göttin wohl gelaſſen.
Mit unverhehlter Freude bereitete ſie für den Freund die Semmelſchnittchen und den Thee und die Eier und reichte ihm mehre Male die durchſichtige Alabaſterhand hinüber, die er ſanft an ſeine Lippen drückte.
Sei heiter, Sluf, ſprach ſie dazu, wir feiern ja mein Geneſungsfeſt; Du wareſt mir mehr als Arzt und Heil⸗ kraut, darum biſt Du des Feſtes König und mußt mir ein königlich Geſicht dazu mitbringen.—
Glaubt Egwia, ich freue mich nicht? fragte er mild


