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dieſem zu antworten ſchien; dann war ſie wieder an des Jünglings Seite, und legte vor und ſchenkte ein, als wenn ſie heute nur zu dieſem Dienſte angeſtellt worden. Dem unerfahrenen, unverdorbenen Jünglinge mußte die Aufmerkſamkeit des nettgekleideten und ge⸗ wandten Dämchens ſehr wohl thun, und er bekam durch ihr. Benehmen einen hohen Begriff von den gaſtlichen Tugenden der Holländerinnen, und betrachtete das blü⸗ hende, ſchelmiſche Geſicht mit immer ſteigender Theilnahme. Ein neuer Ankömmling zog indeß ſeine Augen von ihr ab. Ein mannhafter Seemann war es, breitſchul⸗ terig und mit rieſigen Gliedmaßen. Sein ſchwarzes Wamms war von feinem Tuche und mit Silberlitzen geziert; weite Beinkleider von feines Leinwand und ein ſcharlachenes Weſtchen mit blauer Schärpe gegürtet, verkündete den Vornehmern unter den rohen Gäſten dieſer Schenke; ein buntes Seidentuch hing locker an dem nervigen, nackten Halſe, und das ſchwarze, ver⸗ wilderte Haar deckte ein großrändiger Hut mit einer ſilbernen Troddelſchnur umwickelt. Mit Reſpekt wich man ihm aus überall, wo er gleichſam die Geſellſchaft controlirend von Tiſche zu Tiſche ſchritt, bis er einige Schritte von Ipſens Seſſel Halt machte. Mit wahren Habichtsaugen betrachtete er den Fremdling über der Geiernaſe weg, wie ein Räuber die gewonnene Geld⸗ börſe mit den Augen wiegt; geſchwinder warf er den Tabak im weitgeſpaltenen Munde, der mit vorragenden gelbgebeizten Zähnen einem Haifiſchrachen ähnelte, hin und her, trat dann mit grinſender Freundlichkeit näher und kniff frech das Mädchen in die vollen Wangen. Der Neid muß es dir laſſen, Martha, kein Tuneſer kommt dir gleich, und wenn er auf dem Topmaſte zwei


