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thun, weite Pläne für die Folgezeit. Ein Häuschen ihnen vom Herrn geſchenkt, eine kleine Heerde auf dem Anger dabei, ſie beide als geſunde kräftige Eheleute arbeitend von früh bis Nachts, eile Wiege mit Nis Ebenbilde drin, das waren die Hauptbilder in den Träumen der Jungfrau, und ſie war überglücklich unter dieſer leichten, flüchtigen Geſellſchaft.
Das ſchwediſche Heer, welches einen Einfall in das Dänenland gemacht hatte; war indeß immer weiter fortgeſchritten. Jenes kleine Streifcorps, welches die Sterbeſtunde der Frau Ipſen auf ſo rohe Weiſe ſtörte, wurde erſetzt durch eine nachrückende Hauptbrigade; in der Stadt Tunder ſchlug der kühne General Stenbock ſein Hauptquartier auf, und ſein Leibregiment wagte ſogar den kleinen Meerbuſen zu überſchreiten, in welchen die Widaw und der Brefluß ſich ergießen; ſchwediſche Völker beſetzten die kleine Inſel Avenborg und weideten ihre nordiſchen Roſſe auf den Wieſen der Halbinſel Horsbulher.
Auch die freundliche Ruhe, die der Gutsherr von Bombel ſeit Jahren durch Ordnung und Liebe um ſich zu verbreiten gewußt und die ſeinen Edelhof allen Gäſten werth machte, wurde durch den Aufenthalt der feindlichen Völker geſtört, die zu⸗ und abzogen, bis ein ſchwediſcher Reiteroffizier für länger ſein Quartier im Schloſſe nahm. Lieutenant Steinſtröm gehörte zu den jungen Helden, welche, wenn ihr erſter Feldzug zufällig mit dem augen⸗ blicklichen Siegesglück ihres Feldherrn zuſammentraf, ſich ſelber einen großen Antheil des Triumphes zuſchrei⸗ ben und ſich von da an für unüberwindlich halten. Der junge Mann war von der Natur nicht ſtiefmütter⸗ lich behandelt, ſein Wuchs ſchlank und hoch wie die


